Heimatstube

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Vom Fischerdorf zum Ostseebad... Das ist eine lange und spannende Geschichte. In der Heimatstube tauchen Sie ein wenig ein in die Zeiten von damals und erhalten Antworten auf viele Fragen: Wie wurde Karlshagen gegründet? Wer war daran beteiligt? Wie kamen die ersten Urlauber in den Ort? Wie unterschied sich das Badeleben damals von dem Heutigen? Erfahren Sie anhand von Zeitdokumenten und Informationstafeln mehr über die wichtigen Zeitabschnitte der Entwicklung Karlshagens.

Öffungszeiten und Führungen

246 140 ch Badeleben
Geöffnet ist die Heimatstube im Haus des Gastes während der Öffnungszeiten der Touristinformation. In der Zeit von Mai bis September findet jeden Mittwoch um 15 Uhr eine Führung der Interessengemeinschaft "Heimatgeschichte Karlshagen e.V." durch die Heimatstube statt. Nutzen Sie mittwochs zwischen 14 - 18 Uhr die Gelegenheit, Ihre Fragen persönlich an ein Mitglieder Interessengemeinschaft "Heimatgeschichte Karlshagen e.V." zu stellen.

 

Lesetipps

246-140-ch-Chroniken
Wenn Sie sich noch tiefer mit der Geschichte Karlshagens beschäftigen möchten, empfehlen wir Ihnen die Chronik von Franz Brauns „Von Carlshagen nach Karlshagen“ oder die durch die Interessengemeinschaft "Heimtageschichte Karlshagen e.V." verfassten Bücher "125 Jahre Badewesen Karlshagen" bzw. "100 Jahre Kirche in Karlshagen".
Die Bücher erhalten Sie in der Touristinformation für 4 € bzw. 5 € oder Sie lesen sich in der Bibliothek im Haus des Gastes in das Thema und die Chroniken ein.

 

Von "Carlshagen nach Karlshagen"

Die Geschichte Usedoms reicht weit zurück. So errichteten frühere Kulturen geheimnisvolle Grabstätten und Piraten fanden hier ein willkommenes Versteck. Karlshagen wurde als "Stadt an der Ostsee" im Jahre 1829 erbaut und anfangs von Bauern und Handwerkern sowie Fischern besiedelt. Die umwerfende Natur mit ihren Wiesen und Wäldern, dem feinsandigen und breiten Strand zog immer mehr Menschen an.
Da die Vorraussetzungen für den Tourismus durch die Natur gegeben waren, entwickelte sich das Arbeiterdorf bereits in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts zum Seebad. Karlshagen fügte sich dann 1929 in die Reihe der Ostseebäder Usedoms ein und zählt heute noch zu den ruhigeren Orten der Insel.
Als im Jahre 1885 die erste Strandhalle und die Seebrücke gebaut wurde, war das Ostseebad perfekt für den Besucheransturm gerüstet. Apropos gerüstet, im Jahre 1936 war es dann erst einmal vorbei, denn die Wehrmacht rüstete den gesamten Hafen zum Militärhafen um.
Die Geschichte rund um den Fischereihafen am Peenestrom sowie der Fischfang und dessen Ursprünglichkeit machen das Ostseebad Karlshagen heute sehr attraktiv und so ist es nicht verwunderlich, dass der Ort mit seinem weißen, nicht überfüllten Strand zu einem familienfreundlichen Geheimtipp an der Ostsee zählt.

 

 

Geschichtliche Eckdaten im Überblick

  • "Carlshagen" wurde 1829 als das jüngste Dorf der Insel Usedom gegründet
  • den Ortsnamen erhielt Karlshagen durch den Stettiner Oberregierungsrat Carl Ferdinand von Triest
  • die angesiedelten Fischer stellten ihre Ferienzimmer "nebenbei" preiswert zur Verfügung
  • im Laufe der Jahre wurden aus den Fischern mehr und mehr "Gastgeber", die sich vom Fischfang zurückzogen
  • bis 1938 war "Carlshagen" eines der ältesten deutschen Ostseebäder
  • seit 1997 wieder Erholungsort
  • 2001 Ernennung zum Ostseebad Karlshagen
  • seit 2005 ausgezeichnet mit der "Blauen Flagge", dem internationalen Umweltsymbol für Badestellen an Küsten und Binnengewässern

 

 

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